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2009

Verfasst: Di 7. Jul 2009, 23:45
von vole
Mündliche Prüfungen Abschlusssemester 2009

Hallo, war die Dritte- hier meine Fragen:

- Unternehmensbewertung- welche zwei Hauptströme gibt es. Welches Verfahren würde ich dann nehmen, warum?
- Hab gesagt Rappaport- warum, genauer erklären
- was gibt es noch? - EVA - was macht man da
- Free Cash Flow erklären
- Wie kann ich mich finanzieren? Anleihe, welceh gibt es?
-Welche zur Zeit nehmen? warum?
-was Gefahr wenn ich festverzinsliche ausgebe? Perspektive Unternehmen, Perspektive Käufer.
-Wie sichere ich mich gegen Zinsrisiko ab? Option erklären.
- Was ist Innenfinanzierung?
- Wie würdeich Tochter in Brasilien finanzieren? Was spricht für FK was für EK?

Puh, waren viele Fragen, aber eine wirklich faire Prüfung und ein fast "väterlicher" Prof. Gheezle :)
Er moderiert das Gespräch auch. Also keine Panik!
Drück euch die Daumen!!
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Ojeee.... das war ein REINFALL :(((

Also die Stimmung ist zwar ok und er war auch seht nett & hilfsbereit aber ich hatte einfach die falschen Fragen (Volker hat vorher die guten abgegriffen )

1. Rappaport - genaue Details zu Umsatzüberschussrate (?)
- UV & AV Wachstumsrate detailliert
2. private equity & hedge fund
3. Umgang mit Ungewissheiten bei Investitionsrechnung
4. Leverage Effekt - Beta-Faktor
5. jeeede Menge kleine Zwischenfragen, die ich jetzt aber nicht mehr im Detail weiß *sorry*
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Quod erat demonstrandum: Er hat sich garantiert meine Noten vorher angesehen, sonst wäre ich nicht so gut davongekommen.
Aber lassen wir Gheezle selbst zu Wort kommen:

- Joa, da gibt es doch dieses EVA-Konzept. Was besagt das? Woraus besteht das? Wie kann man damit den Unternehmenswert messen? (heutiger Unternehmenswert + EVA abgezinst (Potenzial))
- Cash Flow, was ist das (generell)? Was besagt denn der freie Cash Flow und was können wir mit dem machen?
- Wenn sie eine Tochtergesellschaft im Ausland haben - wie können sie die finanzieren, sollte sie sich selbst finanzieren? Wie kann sie das? Warum ist das für Sie besser? (-> versagt, mir ist nur Parallel Loan eingefallen)
- Warum ist der parallel loan gut? Gegen welche Risiken? (Hilfe) Was ist denn bei Enteignung? Kriegen Sie da Ihr Geld zurück? (er musst mir helfen)
- Welche statischen Methoden der Investitionsrechnung gibt es? Welche würden Sie nehmen? Warum? (Habe Rentabilly genommen) Wie setzt die sich zusammen?
- So, ich denke die Zeit ist dann auch...
"Sie wollten doch vorhin was über die Innenfinanzierungsmöglichkeiten der Tochter hören..."
- Joa, na gut, was gibt es denn da? (Möglichkeiten aufgezählt)
- Wenn die Tochter jetzt ganz neu ist, geht das dann auch? (RSt. waren wohl nicht 100% richtig, hätte einfach sagen sollen, dass eine Selbstfinanzierung im ersten Jahr sehr schwierig ist :-/)
- Jetzt ist die Zeit aber um!

Eine sehr faire Prüfung, ganz im Gegensatz zur Kroezman-Katastrophe. Er fragt Wissen und Verständnis ab, mit reinem auswendig lernen hätte ich vielleicht 20-25% hingekriegt. An die Freitagsleute: Sobald wie möglich anfangen, wenn man es verstanden hat, kann man gut argumentieren und ist automatisch beruhigter.
Verärgert bin ich trotzdem etwas, weil ich nach dem Spannungsabfall vergessen habe, meine 5kg Bücher abzugeben und sie jetzt immer noch habe.
Und ich glaube, dass er den Leuten mit schlechten Noten einfachere Fragen stellt.
Es wurde eine 2,3.
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Hallo, hier kurz und knapp meine Fragen

- Kreditrisiken, wie hedgen, credit default swap, genaues zur Risikoprämie, Kritik (wurde auch aus Spekulationsgründen weiterverkauft, nicht nur zum Hedgen genutzt)
- Discounted CF Methode
- WACC
- Amortisationsrechnung, wie funktioniert es, Unterschiede statische und dynamische
- Substanzwertverfahren (wann würde ich es nehmen)
- was muss man vor einem Unternehmenskauf alles beachten bzw. welche Optionen hat man...share deal vs asset deal, alles vs Teile, jetzt oder später+Aufschlag

war wirklich alles sehr fair und nett! :)
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hier meine themen:

- multiplikatormethode
was ist das? wie macht man das? was wird am häufigesten als bezugswert verwendet? wird das von UN angewandt?...

- discounted cash flow methode
was sind die ek kosten und wie berechnet man die? kann man den WACC auch für die investitionsrechnung verwenden?

- anleihen
was gibt es da für welche? welche würden sie im moment wählen? wandelanleihe und pflichtwandelanleihe? risiko anleger bei festverzinslichen anleihen?

mehr fragen fallen mir leider nicht mehr ein... waren einfach total viele, aber der gheezle ist super nett und fair.

allen noch viel erfolg und ich rate auch, rechtzeitig anzufangen... ist schon recht viel.
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Hi,
Gheezle und die Beisitzerin waren wirklich locker und nett , das war mehr wie ein Dialog als eine Prüfung. Der Nachteil ist man durfte nicht aussuchen über was man diskutieren möchte lol
ICh kann nur empfehlen beim Gheezle nie etwas zu erwähnen wovon man nicht viel Ahnung hat. Die Prüfung läuft wie eine Kettenreaktion ab, also aus eigener Antwort wird eine eine Frage!
Wir haben mit EVA und CVA angefangen, die unterschiede, Vorteile, Nachteile, Was ist BIB , wo ist der Unterschied zu NOA, Oparating Capital vs. working capital. Beta Faktor, wie rechnet man den aus, Was ist die Coravianz, was passiert wenn die Marktrendite Varianz kleiner wird, wie kann man den Beta Faktor verkleinern?( Transparenz, umstieg auf IFRS, Investor Relationship Department Einführen, Im Anhang alle Wahlrechte ausführlich erklären..., Sich von Unternehmensteilen trennen die mit einem hohen Risiko behaftet sind oder Investitionen tätigen die das Unternehmensrisiko verkleinern werden...) ... Was sind die Aufgaben von einem Investor Relationship department? Was würde ich nehmen EVA oder CVA? und so weiter... Dann zum Fremdkapiralzins weiter übergegangen, wie kann man den minimiren? Welche Investitionsmöglichkeiten?( Internationale Märkte in Anspruch nehmen, Kredit Swaps.....)
Wir haben mindestens 10 minuten nur über Eva und Beta Faktor geredet. An alle Fragen kann ich mich nicht mehr errinnern.
Weiter haben wir mit Nachteilen und Vorteilen von ABS gemacht...
Das wars schon!
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Und wieder eine schlaflose Nacht und eine Prüfung weniger ... Wie schön :-)
Also, ich war super super aufgeregt - fast noch mehr als vor Controlling, weil ich mir dazu dachte - Glückspiel. Entweder man bekommt gute Fragen oder hat halt Pech gehabt.
FIMA konnte ich gar nicht einschätzen, weil ich gelesen und gehört habe, dass er gerne in die Tiefe geht. Prof. Gheezle hat aber anhand meines warmen feuchten Händedrucks (jaa, iihh, aber war halt so) und gequälten Lächelens wohl gleich gemerkt was Sache ist und war sehr verständnisvoll. Hat mich auch nicht auflaufen lassen, als ich nicht gleich wusste, worauf er hinaus wollte, sondern geholfen ohne mir den Eindruck zu geben, dass ich ein kompletter Vollidiot bin, weil ich nicht gleich selbst darauf gekommen bin.

Fragen:
Man hört ja oft was zum objektiven und subjektiven Bewertung. Würden Sie sagen, dass die Unternehmensbewertung eher objektiv oder eher subjektiv ist?
Hab' mich um Kopf und Kragen geredet und gesagt, dass einige Verfahren eher subjektiv, aber andere eher objektiv sind. Käme halt auf die Variablen an, bei manchen Verfahren könne man halt mehr manipulieren als bei anderen. Habe dann gemeint, dass die Substanzwertmethode wohl relativ objektiv sei ... Er hat mich dann aber gefragt, wie man die denn ermitteln würde.

Substanzwertmethode erklärt und dann wollte er auf die funktionale Bewertung hinaus. Hab' die Schritte nicht mehr auswendig gewusst, aber im groben Zügen erklärt, was da so passiert.

Dann wollte er wissen welche Methode mir denn zur Unternehmensbewertung am besten gefallen hätte - Discounted Cash flow-Methode. Da nach den Cashflows gefragt und der Verzinsung.

Hinsichtlich des Zinses nach weiteren Erläuterungen gefragt, weil wir dann bei der Kapitalwertmethode gelandet sind und fast stecken geblieben wären, weil ich bei der Ermittlung des Zinses erst nicht darauf gekommen bin, dass man ja noch einen Risikoabschlag! berücksichtigen muss, wenn man den ermittelt und zum Beispiel eine Bundesanleihe dazu heran zieht und es dann ja noch den Fremdkapitalzins als Vergleichsmöglichkeit gibt.

Dann sollte ich den freien Cash Flow bestimmen (hab' mich nur kurz verhaspelt, aber war okay) und erklären warum der frei ist. - Weil der Eigentümer den nutzen kann für was er möchte ... z. B. wieder neu investieren. Investieren war dann die Überleitung zum Lohmann Ruchti-Effekt. Was ist das? Wie kann man denn die Abschreibungen wieder investieren? Durch die Berücksichtigung im Preis. Und wann man denn investieren soll - Na, sofort. (Ist keine Topantwort, aber hat ihm gereicht).

Dann Frage zur Aushandelsfinanzierung - 4. Semester. Aaahh! (Hab' nur leise vor mich hingestammelt:"Nein, nein, keine Aussenhandelsfinanzierung.") Das hatte ich nur überflogen und siehe da - es kam dran. Hab' also "versucht" den Akkreditivkredit zu erklären, weil ich als Exporteur von meinem Importeur so schnell wie möglich und risikolos das Geld bekommen möchte. Habe die Schritte nicht eins zu eins drauf gehabt und ein paar Sachen durcheinander geworfen, aber kam dann angeleitet doch noch an mein Geld. Ein Glück. Zeit war um. "Auf Wiedersehen." Mh?! Hoffentlich nicht ... obwohl doch zur Abschlussfeier.

Also, Fragen waren nicht so schwer. Er berücksichtigt das schon, wenn man wie ein vom Baum gefallenes Eichhörnchen vor und in dem Raum hockt und lässt einen dann auch nicht hängen. Also, allen anderen weiterhin viel Erfolg und ich hoffe, wir sind am Freitag dann alle ganz happy und haben den ganzen Horror hinter uns.
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fragen über fragen und noch mehr fragen und zwischendurch noch zwischenfragen

da muss man echt aufpassen das man in dieser fragenflut nicht ertrinkt.... wassergeschlucken musste ich aufjedenfall zum schluss

hier mal die themen:

- bewertungsverfahren ausser multiplikatorverf.
- goodwill
- dynamische investitionsrechnungen
- Innenfinanzierung

zu allem hat er mich gefragt wie man das berechnet, was ich wählen würde warum wieso weshalb, beispiele vorteile und nachteile

sein mund ist zum reinsten machinengewähr geworden nur das keine kugeln sondern fragen raus gekommen sind

ich hoffe mal, dass meine antworten gereicht haben um bestanden zu haben.... am ende wusste ich echt nicht mehr was ich 3 sec vorher noch als antwort gegeben habe aber naja zumindest geantwortet .....
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Grüß Gott mit'anandr,

meine Themen:
- Substanzwertmethode
- Ertragswertmethode
- Akkreditiv erklären
- Clearing Vor-/-nachteile
- Cash Pooling Nachteile

Super gelaufen, Gheezle super nett, Beisitzer hat sich überhaupt nicht bemerkbar gemacht...
Good luck
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meine Fragen:

Unternehmenswertmethoden, Multiplikator,
Cash flow,
Aussenfinanzierung,
Statische vs Dynamische Verfahren
noch kleine Fragen dazwischen...
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1. angefangen mit EVA, Formel. Was ist Residualgröße. und Value Spread Formel. was sagt das aus.
2. wacc erklären. Kapitalstrukur
3. Kapitalwertmethode mit welchem ZInssatz zinst man ab.
4. was ist neu durch Shareholder Value. Warum sind Tochterunternehmen vorher nicht an die Börse gegangen.
usw...

krieg leider nicht alles zusammen. nur noch eine Prüfung. juhu...
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Hallo zusammen!
Bei mir ist es gut gelaufen. Glaube nicht, dass ich jetzt noch alles zusammen krieg, aber schauen wir mal...
Es ging los mit Shareholder Value: Warum ist das entstanden? Was waren die Gründe dafür, dass Unternehmen als Gesamtheit weniger wert waren als Einzelteile? Was hat man gemacht, um den Managern einen Anreiz zu bieten, Wertsteigerung zu verfolgen? (Optionen auf Aktien) Was ist da der Vorteil? Hat das funktioniert? Was ist denn überhaupt neu an Shareholder Value im Vergleich zu anderen Verfahren?
Themawechsel: kurzfristige Finanzierung von Unternehmen im internationalen Geschäft, was gibt es da so. Ich wollte ihm erst Akkreditiv etc. anbieten, aber das meinte er nicht. Ah, also vielleicht Commercial Papers und Notes, zu mehr kam ich nicht, sondern sollte sie gleich im Detail erklären --> Laufzeit, Commercial Paper Program, was von den beiden besser ist, was ich als Finanzmanager eher nehmen würde, also bisschen Vor- und Nachteile erzählen.
Wieder Themawechsel, Absicherung von Wechselkursrisiken. Sie haben $-Forderungen, was ist jetzt ihr Risiko ($ fällt) und wie sichern Sie sich dagegen ab, was haben Sie da so für Möglichkeiten? Hab mal angefangen aufzuzählen: Options, Futures, Forward Contracts... hat mich unterbrochen, dass ich letztere genauer erkläre und ich wie ich damit genau hedge. Dann das gleiche mit Optionen. Was sind denn Vor- und Nachteile von Optionen, gegenüber Forward Contracts z.B.?
Blick auf die Uhr, kurz überlegt, dann anscheinend gedacht "Einer geht noch", also noch eine Frage: "Erzählen Sie mal was über Innenfinanzierung, was gibt es da so?" Ich halt alle 4 aufgezählt, was verstehen Sie unter Vermögensumschichtung? Und Rückstellungen sollte ich noch genauer erklären, also welche man da nehmen kann (Pensionsrückstellungen), wie läuft das dann? Brauche das Geld erst in z.B. 20 Jahren, bis dahin kann ich es anderweitig verwenden. Ja, und was machen sie dann in 20 Jahren, wenn sie das Geld brauchen? Ich: häääää? Naja, ich muss halt vorher dafür sorgen, dass es dann da ist. Er: "ja genau, da ist einfach gute Planung erforderlich." Hat gelacht, wahrscheinlich fand er die Frage selbst ein bisschen blöd. Aber dann durfte ich gehen... Ich hätte ihn am liebsten umarmt, weil er so nett ist, und vor Erleichterung, dass es vorbei ist, aber der nette Händedruch hat dann auch gereicht...
Allen noch viel Erfolg! War für mich (bisher) wirklich die angenehmste und netteste Prüfung!
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Hallo zusammen,

Herr Gheezle stellt unglaublich viele Zwischenfragen, die man sich beim besten Willen nicht alle merken kann, aber hier zusammengefasst meine Themen:

1.) Woher kommt der Gedanke der SHV-Maximierung? --> Überleitung zu Rappaport
2.) Zwischendurch Principle-Agency-Theorie
3.) Was es so das Neue am SHV-Gedanken? --> beim Risiko (ß)-Faktor ist er zur Investition übergegangen
4.) Wie wird bei Investitionsentscheidungen das Risiko berücksichtigt --> wollte auf die Szenarienrechnung mit Einbeziehung der Wahrscheinlichkeiten und Risiken hinaus, sowie Bayes´sches Kriterium und mü-sigma-Prinzip
5.) Wie ist das mit dem Risiko bei den Portefeuille-Ansätzen?
6.) Zum Schluß noch Internationales Cash Management - Was gibt es so? Vor- und Nachteile

Das war es glaube ich in großen Zügen.
Keine Sorgen machen für Freitag und allen viel Erfolg für die letzte Prüfung!!
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hellooo,
ich bin fasziniert wieviele Fragen man(n) in kurzer Zeit stellen kann. Aber unser lieber Gheezle ist wirklich NETT und führt einen durch die Prüfung.
Los ging's mit EVA, was das ist, wozu man es braucht, wie es ermittelt wird (alle Formeln)
...wieso man mit dem WACC rechnet und was das gute dabei ist (Risiko berücksichtigt)
- EK Kosten
- FK Kosten, wie rechnen?
- dann hat er sich ziemlich lange auf dem beta Faktor festgebissen, weiß nicht genau was er da hören wollte... habe ihm die Formel gesagt und alles erklärt aber irgendwas fehlte wohl.
- weiter gings mit Investitionsrechnung, wo man da den WACC nutzen kann und wieso?
- Berücksichtigung der Unsicherheit bei Investitionen, alles sehr detailliert
- Welche Anleiheformen gibt es?
- Welche würde ich immoment nehmen?
- Viele Fragen zum umgekehrten Floater... wie berechnen, warum gut, bla bla
- Dann zum Clearing und Cash Pool, warum schlecht für TU...
Ich bekomme leider nicht mehr Fragen zusammen aber es kamen immer noch sehr viele kleine Zwischenfragen. Und da war noch ein Thema was mir gerade nicht einfällt... ich schreib wieder sobald ich mich erinnere.
Viel Erfolg!!!
So und jetzt erstmal abschalten bevor es morgen wieder weiter geht - ENDSPURT!
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Hi Zusammen,
kann es kaum glauben, aber auch diese Prüfung ging irgendwie vorüber. Auch wenn schon alle geschrieben hatten der Gheezle sei so nett war ich suuuuuper aufgeregt. Im Endeffekt war der Gheezle wirklich so lieb, wie alle schreiben und hat einen immer versucht mit der Nase auf die Antwort zu stupsen. Also versucht so ruhig wie möglich in die Prüfung zu gehen, damit ihr dem, was er euch auf dem Weg zur Lösung anbietet auch folgen könnt.
Es war wie ein PingPong Spiel. Hier kurz die drei Themengebieten im Überblick:

1. Welche Methoden zur Unternehmensbewertung kennen Sie denn? Substanzwert + Ertragswert, dann welches würde ich nehmen. Kommt drauf an, was ich damit machen will....Dann näher auf Ertragswert: Welche Methoden gibt es da? Ich bin erst nur auf DCF gekommen, aber er hat mich mit seinem diskreten Nachfragen in die richtige Richtung noch auf Ertragswert mit Gewinn gebracht. Dann Unterschied Gewinn u. CF, dann wie kommt man zum FCF --> da wollte er nicht hören, "./. Tilgung ./. Inv ./. Dividenden" sondern wenn man bei DCF mit dem FCF rechnet dann wohl nur "Investitionen"!! abziehen.
Dann wollte er wissen, wie ich aufgrund der Ertragswertmethode den Unternehmenswert berechne und wie ich den Marktwert des FK bestimme. Summe der FK-Zinsen, gewichtet...weiter geboht - Was ist, wenn dabei rauskommt, dass mein FK-satz 8% und auf dem Markt derzeit 9%. Ich, na dann habe ich Glück gehabt, weil meine Kredite sind billiger. Gheezle "Ahhh, richtig der Markenwert ihres FK ist also niedriger". Was bedeuted das nun für den Unternehmenswert usw.....

2. Themenwechsel zu internationale Finanzmärkte: was ist das Risiko, warum würde ich das machen (also warum besser als lokaler Markt), welche Möglichkeiten gibt es sich kurzfristig, mittel- und langfristig zu finanzieren? Dann angefangen von Konsortialkredit (Syndicated Loan), Prolongationsrisiko und Roll-Over-Krediten zu erzählen. Die wollte er dann gleich etwas genauer wissen.

3. Zum Schluss noch Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsmethoden.

Dann war die Zeit zum Glück vorbei. Der Gheezle ist echt wie ein Kind, dass immer fragt "Wieso weshalb warum?" Also passt auf, was ihr ihm als "Fraß" vor die Füße werft. Er könnte näher drauf eingehen. Aber wie gesagt, er ist nett und schubst einen förmlich zu den Antworten.
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bah bin etwas angetrunken, hoffe ich krieg das noch hin
1. multiplikatormethode (u-bewertung) + überschwenker zu anderen methoden..."was würden sie nehmen?"
2. risiken beim fremden währungen etc. transaction translation economic + beispiel + hedging, was würden sie machen? wieso?

war nur 13 min drin diesmal
co-prüfer: "sind noch 2 min! aber wir können auch hier aufhören, denke das reicht."
einschätzung? kein plan
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Woran ich mich noch erinnern kann:
- Multiplikatorverfahren: Welche gibt es? Unterschied EBIT, EBITDA. Wann nimmt man was? Da etwas in die Tiefe.
- Unternehmensbewertung: objektiv oder subjektiv? Wer glaubt, dass objektiv? (Finanzamt!)
- Ertragswertmethode/DCF-Methode: Unterschied, mit was wird abgezinst und warum, wie ermittelt man Risikoaufschlag
- kurz-, mittel- und langfristige Finanzierung einer Investition
- Investitionsentscheidung: Nutzwertanalyse erklären
- Investitionsrechnung: statische Verfahren, für "das beste" Verfahren entscheiden und begründen
- Wie sichert man eine Anleihe ab? Detailliert auf Option eingegangen.
Und dazu jeweils viele Zwischenfragen.
Wie schon erwähnt, er ist wirklich nett und versucht sogar so FiMa-Idioten wie mich durch die Prüfung zu lotsen.

Viel Erfolg für die letzte Prüfung.

Verfasst: Di 7. Jul 2009, 23:45
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