2008
Verfasst: Mi 8. Jul 2009, 12:21
Gedächtnisprotokolle / Erfahrungen Abschlusssemester 2008:
los gings mit Finanzierung von Töchtern. Was sollte ich da beachten, bzw welche Fragen gibt es da zu klären. Ich bin aber gar nicht dazu gekommen alles aufzuzählen. Er stellt immer wieder Zwischenfragen und wechselt dabei elegant das Thema.
Also er wollte wissen wieso meine Tochter im Inland FK aufnehmen sollte und nicht im Ausland. Wechselkursrisiko. Hat ihm nicht gereicht, also Frage: Wenn die Tochter in Frankreich und sie will in Portugal FK aufnehmen. Wieso hat die Weil die Bank in PortugalMutter in Deutschland da etwas dagegen? eine Bürgschaft der Mutter haben möchte um der Tochter in F Geld zu geben…
Nächste Frage: Wenn meine Tochter groß genug ist und eine Anleihe begibt, was ist dann wichtig? – Rating. Ja und was besagt das Rating? Wie hoch das Ausfallrisiko ist. Dann wollte er noch den Investment Grade wissen…AAA – BBB.
Weiter gings mit Shareholder Value und die Werttreiber von Rappaport. Da sollte ich einige aufzählen. Bei den Investitionen ins AV hat er angefangen genauer nachzufragen. Ich hab Sale and Lease back erwähnt. Dann fragt er worauf man dabei achten muss. ?? Bzw. welchen Werttreiber das dann die Umsatzüberschüsse. Man hat dann ja schließlichbeeinflusst. höhere Kosten.
Dann bei Investitionen ins UV wieder ins Detail. Als ich Cash Pool erwähnt habe hat er einen Themawechsel zum Cash Management gemacht. Wie kann man das machen. Ich also mit Cash Pool angefangen und die Probleme davon erzählt. Dann fragte er wie ich als Finanzmanagerin einer Tochter es verhindern könnte mein überschüssiges Cash an die Mutter überweisen zu müssen… ?? Bzw. wie ich mich dagegen absichern kann mein Cash an die Mutter zu überweisen… ??? Häh? Also hedgen geht da nicht! Er wollte darauf hinaus, dass ja die Bank (als mein FK Geber) bestimmen kann, dass das Geld nicht in den Cash Pool fließen soll. Ok.
Dann wars immer noch nicht vorbei… das war die erste prüfung bei der ich mir dachte…wie lange denn noch…?
Es ging weiter mit der Frage: Wie würden sie einem Nicht-Wirtschaftler den Cash Flow erklären? Also laufende Güterwirtschaftlich bestimmte Einzahlungen – lgwb Auszahlungen. Bzw. das was dann noch für Investitionen, Kredittilgungen, Steuern, Zinszahlungen übrig bleibt.
Dann wars rum! Endlich!
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hallöchen, also bei ir ist fima jetzt auch rum! und mir ging ganz schön die flatter vor der prüfung, weil ich nicht wusste ob ich auf alle "und wieso ist das so? gheezle typischen" fragen antworten konnte...aber der franz war wieder sooo süß
also los gings: würden sie um ein un zu bewerten auch eine bilanzanalyse machen? ja klar, wenn ich das un nach dem substanzwert bewerten möchte. hab ihm dann die 3 schritte erklärt (buchwert, teilwert, gesamtwert) und dann ist er elegant über zum good will gekommen, wo, bei welchen kennzahlen wird der denn noch benutzt? beim multiplikator verfahren...(gut dass ich noch wusste dass beim ebitda irgendwas mit dem goodwill bei mir im heft stand, aber ob der jetzt dabei ist oder nicht??!! keina ahnung) auf jedenfall gings dann weiter zur investitionsrechnung, wie werden denn dort die steuern berücksichtigt (oder so ähnlich) hab ihm dann irgendwie das steuerparadoxon z.b. beim kapitalwert erklärt --> zinseffekt > volumeneffekt kommt es zum steuerparadoxon. obwohl ich steuern zahle habe ich einen höheren kapitalwert.
dann gings weiter zu internationalen finanzmärkten, was gibt es denn da so und was sind die vor und nachteile...und zum schluss noch: wenn sie zinsrisiken hedgen wollen, nehmen sie an, sie möchten in 3 monaten geld investieren, was ist dann ihr risiko? (zins fällt) wie hedgen sie das? hab erst gemeint icht würde einen floor nehmen (uuuppssssss, war wohl falsch) hab ihm dann aber vorgeschlagen einen fra zu kaufen und bin dann gehedged (ich hoffe ich schreib jetzt nix falsches und ich hab doch gesagt ich hätte nen fra verkauft;) ach ich weiß es nicht mehr...und dann wars das auch schon.
wie gesagt, aufgeregt war ich sehr, aber der herr gheezle berücksichtigt das glaub ich schon, und hat echt faire fragen gestellt.
also für alle am mittwoch: toi toi toi, und ich glaub, also heut vormittag hat er keinen zum shv oder eva oder cva gefragt...vielleicht kommt das dann am mittwoch
viiieeeelll glück
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Also hier meine Fragen von Fima:
1. Welche Anleihen gibt es? Festverzinsliche/variabel verzinste
2. Welche würde ich momentan nehmen? Zinsabhängig ==> schaut euch die Zinsentwicklung der letzten Monate mal an und was für die Zukunft zu erwarten ist...
3. Wie ermittelt sich der Zins bei der varianel verzinsten Anleihe
4. Transfer zu Finanzkrise, Was hat Zins da für ne Rolle gespielt?
5. Was war noch das Problem bei der Finanzkrise? Refinanzierung mit CP (kurzfristig)
6. Was sind CP? Was gibt es noch? Notes, MTN
7. Wie ist das mit den Preisen? Was ist teuerer, was billiger? Wer trägt das Risiko?
8. Welche Methoden zur Unternehmenswertermittlung? Welche würden sie eher nehmen?
9. Substanzwermethode erklären
10. Teilreproduktionswert - wie Verkehrswert hier ermitteln? (Liquidationserlös und Wiederbeschaffungswert)
11. Wann nehme ich was?
12. Wann gehen die Ertragswertmethoden nicht?
13. Was isat wenn Substanz und Ertragwerte nicht gehen? ==> Multiplikatorverfahren
14. Wie funktioniert Multiplikatorverfahren?
15. Problem beim Multiplikatorverfahren?
Das wars... Hab nicht immer alles gleich gewußt, aber er bringt einen auf die Lösung...
Nette und ganz faire Prüfung... Also kein Stress machen
Viel Glück noch...
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G to the iesel ist ober locker. Macht immer deutlich, was er will und führt einen zur richtigen Antwort.
Meine Themen:
Arten von Darlehen
Hedging gegen Zinsrisiken (festverzinste Anleihe, steigender Zins, wie absichern?- hab ihm als Möglichkeit einen Long Put angeboten und ihm die Vorteile benannt)
Auslandsfinanzierung (Akkreditiv, Rembour, Negoz., Factoring, Besterllerkredit, Lieferantenkredit)
Unterschied EVA,CVA...was würden Sie nehmen?
Ziel von Shareholdermaximierung, wo kommt`s her?
Und da war es nur noch eine Prüfung...viel Spass noch viel Erfolg...
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So nun wäre FIMA auch vorbei !
Hier meine Fragen:
Unterschied EVA CVA
Berechnung EVA und CVA
Welche Methode würden sie anwenden im Unternehmen
Berechnung Cash Flow
Working Capital
jeweils erklären was die Werte aussagen
Dann ging er über zu den Zinsrisiken: Sie haben eine Anleihe wie können Sie diese mittels eines Futures absichern:
Erklärung was ist ein Future
Eurex
Bobl Bundl Buxl etc. Laufzeiten
Vor und Nachteile von Futures
Initial Margin und Margin Call und Maitenance Margin erklären
Sorry es waren noch mehrere Fragen, die mir aber im Mom. nicht mehr einfallen.
Die Prüfung war aber echt ehr angenehm, Prof. Gieel und Beisitzer waren super nett .
Also viel Erfolg noch
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Ich sag auch nur eins: Endspurt!
Also Gheezle war bei mir auch super nett und schubst einen wirklich immer in die richtige Richtung...
Es ging los mit Cash Management: Was ist das? Welche Methoden? Vor- und Nachteile Cash Pool; muss die Mutter die gesamte Vorsichtskasse der Töchter im Cash Pool halten? Nein, einen Teil davon kann man wieder im UN investieren oder andersweitig anlegen etc.
Dann Clearing: beim multilateralen mit Clearing House: Wer kann da Clearing House sein und warum? Die Muddi natürlich
die ist ja direkt mit allen Ts verbunden und..DA sitzt der Finanzmanager, der für die Liquidität verantwortllich ist! Aha, wieder was gelernt.... Wer kann noch Clearing House sein? Außenstehende UN..wann macht man das und wo sitzen die dann? Wenn man z.B. steuerliche Vorteile daraus ziehen kann mit einem UN in der Schweiz, da ist ja auch alles nicht so transparent wie z.B. in D, d.h. da kann man mehr "tricksen".. Warum könnte man eine Firma in den USA nehmen? Wenn da die meisten Geschäfte abgewickelt werden; ansonsten bietet sich jeder Sitz in der Nähe eines Kapitalmarktes an, z.B. New York.
Dann kam eine schnelle und improvosierte Überleitung vom Franz zum SHV..um was geht es da? Was ist anders als bei den älteren Methoden, welcher Wert zählt etc. Was macht man mit den CFs? Abzinsen. Und womit? Mit dem WACC. Und was ist der WACC? Wie ist das mit den EK-Kosten, aus was bestehen die..bin dann genauer auf Beta-Faktor eingegangen, darauf wollte der Franz bestimmt hinaus. Warum rechnet man überhaupt EK-Kosten aus? Um Risiko zu berücksichtigen etc.....das wars glaub ich zum achten.
Wieder Sprung ins 4. Semester...ja und das mit dem CF..wo ist das denn noch ein Thema, wenn Sie so an Investitionen denken? Wollte also auf dynamische Verfahren hinaus, welche gibts..welches würden Sie nehmen? Kapitalwertmethode...warum nicht Zinsfuß? Also Vor- und Nachteile von beiden nennen. Das wars dann auch schon.
Gheezle fragt zwar viel wieso, weshalb, warum..aber die Fragen sind echt fair.
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So, eine Punktlandung sieht anders aus, aber durch sollte ich sein. Aber wer kann sich schon bei solch‘ einem Wetter und nach einem verlorenen EM-Finale konzentrieren.
Zuerst kam Gheezle mit „Fühlen sie sich wohl...?“, Ich dachte mir: ...nun gut, es könnte mir entscheidend besser gehen, wenn die nächsten 15 Minuten nicht wären... sagte aber „gut gehts, danke“
Dann Gheezle: „Fangen wir mal an...“
1. Wieso wurde aus der regionalen Kreditkrise in den USA eine globale Krise?
2. Entstehung der subprime Krise?
3. Wieso vergaben Banken risikoreiche Kredite? (Gier?!)
4. Auswirkungen für WestLB und andere deutsche Banken?
5. Wieso nicht in den Bilanzen der deutschen Banken? (da SIV)
6. Moral Hazard? Was ist das?
Themawechsel: Investitionsrechnung (4. Semester)
7. Optimales Investitionsbudget? (Dean)
8. Wie funktioniert es?
9. Wann ist der „optimale Punkt“ erreicht?
10. Welche Investitionen mit welchen Krediten?
11. Wieso Projekte mit hohen Renditen mit billigen Krediten finanzieren?
Themawechsel: Unternehmensbewertung (8. Semester)
12. Multiplikatorverfahren, was ist das? Wie wird damit der U-wert errechnet?
13. Welche Multiplikatoren gibt es?
14. Wieso Gewinn nicht gleich Gewinn, sprich, welche Manipulationen möglich?
15. Wie lässt sich der Gewinn bereinigen?
16. Wieso Multiplikatorverfahren von hoher Subjektivität geprägt?
Gerade kam ich in Fahrt, da wurden Gheezle und ich vom Beisitzer auf die Zeit aufmerksam gemacht: „So, das wars schon, die Zeit ist um, vielen dank.“
Gheezle läßt sich bzgl. Note nichts anmerken und auch der Beisitzer gab nur vereinzelt ein Nicken von sich. Trotzdem sehr nett und wesentlich unkomplizierter als man sich es vorstellt.
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So, nur noch eine Prüfung, zum Glück!!
Also die Prüfung bei Gheezle gestern war total gut und Gheezle ist echt ein netter, der einen irgendwie immer zur richtigen Lösung bekommt. Wusste auch nicht immer sofort, was er meint, aber er hat mich dann immer darauf gebracht, war also echt gut!
Hier meine Themen:
-Auslöser der Finanzkrise
-Werttreiber bei Rappaport erklären und wie man die EK-Kosten senken kann (also durch asset backed securities oder den ß-Faktor kleiner machen durch mehr Transparenz im Unternehmen, sind dann auch noch kurz auf WACC eingegangen)
-Kritik an Rappaport und EVA
-Dauer einer Shareholder Value Maximierung (ca. 5 Jahre)
Zwischendurch kam auch manchmal sein "Wieso" und "Warum", aber es war echt eine sehr faire Prüfung und da hab ich mir wirklich umsonst Gedanken gemacht;)
Also viel Glück der IBA-Nachwelt!!
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Hallo, alle zusammen,
bei mir ging es um Anleihen, welche ich kenne, er wollte die normale Schuldverschreibung hören. Danach hat er gefragt, variabel oder festverzinst... WAs ich im Moment nehmen würde... Inflation, geld muss vom Markt genommen werden, weniger Geld Zinsen gehen hoch... festverzinslich. Dann kurz unternehmensbewertung, welche kennen sie? Was würden sie nehmen? kurz über EVA... Wenn ich keine Anleihen was dann? Kurzfristig? Kontokorrentkredit wollte er hören, nachdem ich schon mit Notes facilities anfangen wollte. WAs ist das besondere? würde ich es machen? kurz für einen tag eventuell aber sonst zu teuer. WAs würden Sie machen, längerfristiges darlehen. Welche gibt es? Annuitäten, Fest, Tilgungs. Welches würden Sie wann nehmen?
das war es schon... alles in allem ganz ok.
viele Grüße und viel Glück noch
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So mit ein wenig Verspätung noch mein Beitrag:
Ich saß kaum, da kam schon die Frage:
- Unternehmen will eine Maschine kaufen, 5 Mio., wie können Sie das finanzieren? Ich stand total auf dem Schlauch, hab dann was von FK und EK gefaselt. Bei FK keine Anleihe da Betrag zu gering, eher Kredit. Warum kein EK? Zu teuer, außer risikoreiche Investition. Vor- und Nachteile von FK vs. EK. Was würde ich denn jetzt nehmen? Hab mich dann mal auf einen Kredit festgelegt.
- Welche Kreditformen gibts denn? Tilgung, Fest- und Annuität. Was ist denn das günstigste? Viele kleine Zwischenfragen dazu, hab mich öfter mal um Kopf und Kragen geredet weil ich nicht genau wusste, worauf er hinaus will.
- Bei der SHV-Diskussion wird ja immer mal die Nettoverschuldung erwähnt, was ist das? Bruttoschulden - liquide Mittel, abziehen um zum Kaufpreis zu kommen, Marktwert berechnen.
Der Rest der Prüfung lief dann am Beispiel der Dt. Bahn ab!!!
- Die wollen ja an die Börse. Bei den Bewertungsmethoden werden ja zB. bei der DCF-Methode die freien CF abgezinst. Womit? WACC kurz beschrieben, aber nicht die Formel.
- Sie haben ja gerade gesagt, es gibt noch andere Methoden, womit wird denn da abgezinst? HFA zB., risikoloser Zins + Aufschlag. Was ist denn der risikolose Zins, welche gibts da, aktuelle Zinssätze? Welchen Risikoaufschlag nehmen Sie denn? Ich schön an die Vorlesung erinnert: naja vll so 4%? Er guckt komisch, ich schnell nachgeschoben "Naja vll doch etwas mehr, haben ja ein höheres Risiko da sie kaum Gewinne erwirtschaften, evtl so 8%!" Er: "Sie würden also zwischen 4-8% nehmen?" Was weiß ich...hab gemeint würde halt ähnliche europäische Unternehmen suchen, deren Risikoaufschlag betrachten und dann eben mein operatives Geschäft und Risiko gegen deren abwägen.
- Wie kann man denn das Risiko der Dt. Bahn noch darstellen? ß-Faktor kurz beschrieben.
- Sie haben ja gerade schon von vergleichbaren Unternehmen gesprochen, worauf läuft das hinaus? Multiplikatorverfahren, wollte nur den Begriff hören.
- Angenommen die Bahn geht an die Börse, sie erwarten aber fallende Kurse. Wie können Sie darauf spekulieren? Derivate, also Futures und Optionen. Wir würden Sie das mit einer Option machen? Nach bisl überlegen meinte ich dann einen Long Put kaufen, denn wenn der Kurs wirklich fällt habe ich die Möglichkeit die Aktie zu einem höheren Preis als dem wirklichen zu verkaufen und einen Gewinn zu machen.
Ja das wars dann auch schon. Hab sicher einige Kleinigkeiten vergessen, aber bekomme es nicht mehr ganz auf die Reihe. Er hangelt sich von einem Thema zum anderen, abhängig von den Antworten. Alles in allem kann ich es nicht wirklich einschätzen, er musste mir öfter mal auf die Sprünge helfen, gerade im ersten Teil, da ich selten wusste worauf er hinaus will und er mich auch wenig Konkretes sondern viel mehr Transfer gefragt hat. Hoffe mal das lag an meinen Vornoten!
Ansonsten ist er echt nett und lächelt und hilft einem auf die Sprünge, wobei seine Zwischenfragen und Kommentare einen auch rausbringen können, wenn man selbst unsicher ist ob es stimmt was man sagt. Beisitzer hat mich dagegen irgendwie immer böse angeguckt. Aber an sich kein Anlass zur Sorge...
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Nur kurz:
-Sie haben Forderungen in $ und wollen hedgen, wie?
-Wie können Sie ein Unternhemen kaufen? Wie bezhalen?
-Substanzwertmethode
-Wie kann man den Gewinn manipulieren?
Mehr fällt mir leider nicht mehr ein...
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Hallo liebe IBA Nachwelt!
Die letzte mdl. Prüfung ist nun endlich geschafft - und rückblickend betrachtet, war ich vor FIMA wohl am Aufgeregtesten, dabei war die Prüfung die angenehmste!! Gheezle stellt in meinen Augen sehr faire Fragen, bohrt nach, wenn man nicht sofort auf die Antwort kommt und strahlt vor allem selbst so eine Ruhe aus, dass ich auf einmal nicht mehr aufgeregt war.
So, genug Lob für unseren Prof - hier also meine Fragen:
Was bedeutet objektiver und subjektiver Unternehmenswert?
Was ist der innere Wert einer Aktie? Wie kann man diesen errechnen (mit Unternehmenswertberechnung; z.B. durch DCF Methode)?
DCF erklären!
Wo in der Investitionsrechnung findet man Cash Flows (bei allen dynamischen und der statischen Amortisationsvergleichsrechnung)?
Welche Währungsrisiken gibt es? Welche würden sie hedgen? Welche Instrumente gibt es zum Hedgen von Währungsrisiken?
Nehmen Sie an, Sie sind Vorstandsvorsitzender von Siemens. Sie werden auch in Zukunft viel Exportieren? Welche Probleme beim Translation Risk (wechselnde Kurse bei Konsolidierung)? Wie können Sie es hedgen (im Ausland Niederlassungen bzw. Töchter und die Auslandsgeschäfte über diese abwickeln = kein WK-Risiko!)?
Viel Glück bei den Prüfungen,
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Hallo liebe IBA Nachwelt.
Wir haben es jetzt geschafft und alle Prüfungen hinter uns.
Hier noch der Vollständigkeit halber noch meine FiMa Fragen.
Es ging los mit Shareholder Value Maximierung und den Werttreibern von Rappaport. Da sollte ich noch erklären, wie man den Umsatz erhöhen kann. Da hab ich dann den ganzen Marketing Mix noch beschrieben. Als nächstes ging es zu den Unsicherheiten bei der Investitionsrechnung. Da hab ich alle Möglichkeiten erzählt, von Korrekturverfahren, über Szenarien mit Wahrscheinlichkeiten, Erwartungswerte, das My-Sigma Prinzip, Zustandsbaum, Entscheidungsbaum, Roll-Back Verfahren. Dann ging es noch um Konotkorrentkredite zur Finanzierung. Das wars.
Die Prüfung war sehr fair. Prof. Gheezle ist super nett und stellt wirklich viele Fragen um einen auch auf die Antworten zu bringen, die einem nicht gleich einfallen, also macht euch keine Sorgen.
Außerdem ist er auch bei der Notenvergabe sehr fair und die Noten sind recht gut!!!
Das geht alles viel schneller um als man denkt und ist halb so schlimm.
Also viel Erfolg bei den Prüfungen im Februar!
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Ups, hab ganz vergessen meine Prüfungsfragen aufzuschreiben:
also wenn ich mich noch recht entsinnen kann:
EVA, CVA, Wieso warum weshalb (Gheezle Fragen eben, aber auf jeden Fall total ok, kann man alles beantworten wenn man nicht so nervös ist wie ich es war
Wie würde ich 200 Mio. € mit einer festverzinslichen Anleihe hedgen? (Oh MEnsch, ich wollte echt alles nur nicht hedgen)
- also gut erst mal lange rum geredet, dann auf Swaps gekommen, was gibt es da so für Formen, Cocktail Swaps....da hatte ich schon direkt Lust mich mit einem kühlen Drink in die Sonne zu knallen. Gheezle hatte dieses Gefühl wohl auch und meinte: ok, Zeit ist um
Zwischendurch kamen noch kleine Zwischenfragen, kann mich aber nicht mehr dran erinnern!
Prost Leute habens geschafft!
los gings mit Finanzierung von Töchtern. Was sollte ich da beachten, bzw welche Fragen gibt es da zu klären. Ich bin aber gar nicht dazu gekommen alles aufzuzählen. Er stellt immer wieder Zwischenfragen und wechselt dabei elegant das Thema.
Also er wollte wissen wieso meine Tochter im Inland FK aufnehmen sollte und nicht im Ausland. Wechselkursrisiko. Hat ihm nicht gereicht, also Frage: Wenn die Tochter in Frankreich und sie will in Portugal FK aufnehmen. Wieso hat die Weil die Bank in PortugalMutter in Deutschland da etwas dagegen? eine Bürgschaft der Mutter haben möchte um der Tochter in F Geld zu geben…
Nächste Frage: Wenn meine Tochter groß genug ist und eine Anleihe begibt, was ist dann wichtig? – Rating. Ja und was besagt das Rating? Wie hoch das Ausfallrisiko ist. Dann wollte er noch den Investment Grade wissen…AAA – BBB.
Weiter gings mit Shareholder Value und die Werttreiber von Rappaport. Da sollte ich einige aufzählen. Bei den Investitionen ins AV hat er angefangen genauer nachzufragen. Ich hab Sale and Lease back erwähnt. Dann fragt er worauf man dabei achten muss. ?? Bzw. welchen Werttreiber das dann die Umsatzüberschüsse. Man hat dann ja schließlichbeeinflusst. höhere Kosten.
Dann bei Investitionen ins UV wieder ins Detail. Als ich Cash Pool erwähnt habe hat er einen Themawechsel zum Cash Management gemacht. Wie kann man das machen. Ich also mit Cash Pool angefangen und die Probleme davon erzählt. Dann fragte er wie ich als Finanzmanagerin einer Tochter es verhindern könnte mein überschüssiges Cash an die Mutter überweisen zu müssen… ?? Bzw. wie ich mich dagegen absichern kann mein Cash an die Mutter zu überweisen… ??? Häh? Also hedgen geht da nicht! Er wollte darauf hinaus, dass ja die Bank (als mein FK Geber) bestimmen kann, dass das Geld nicht in den Cash Pool fließen soll. Ok.
Dann wars immer noch nicht vorbei… das war die erste prüfung bei der ich mir dachte…wie lange denn noch…?
Es ging weiter mit der Frage: Wie würden sie einem Nicht-Wirtschaftler den Cash Flow erklären? Also laufende Güterwirtschaftlich bestimmte Einzahlungen – lgwb Auszahlungen. Bzw. das was dann noch für Investitionen, Kredittilgungen, Steuern, Zinszahlungen übrig bleibt.
Dann wars rum! Endlich!
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hallöchen, also bei ir ist fima jetzt auch rum! und mir ging ganz schön die flatter vor der prüfung, weil ich nicht wusste ob ich auf alle "und wieso ist das so? gheezle typischen" fragen antworten konnte...aber der franz war wieder sooo süß
also los gings: würden sie um ein un zu bewerten auch eine bilanzanalyse machen? ja klar, wenn ich das un nach dem substanzwert bewerten möchte. hab ihm dann die 3 schritte erklärt (buchwert, teilwert, gesamtwert) und dann ist er elegant über zum good will gekommen, wo, bei welchen kennzahlen wird der denn noch benutzt? beim multiplikator verfahren...(gut dass ich noch wusste dass beim ebitda irgendwas mit dem goodwill bei mir im heft stand, aber ob der jetzt dabei ist oder nicht??!! keina ahnung) auf jedenfall gings dann weiter zur investitionsrechnung, wie werden denn dort die steuern berücksichtigt (oder so ähnlich) hab ihm dann irgendwie das steuerparadoxon z.b. beim kapitalwert erklärt --> zinseffekt > volumeneffekt kommt es zum steuerparadoxon. obwohl ich steuern zahle habe ich einen höheren kapitalwert.
dann gings weiter zu internationalen finanzmärkten, was gibt es denn da so und was sind die vor und nachteile...und zum schluss noch: wenn sie zinsrisiken hedgen wollen, nehmen sie an, sie möchten in 3 monaten geld investieren, was ist dann ihr risiko? (zins fällt) wie hedgen sie das? hab erst gemeint icht würde einen floor nehmen (uuuppssssss, war wohl falsch) hab ihm dann aber vorgeschlagen einen fra zu kaufen und bin dann gehedged (ich hoffe ich schreib jetzt nix falsches und ich hab doch gesagt ich hätte nen fra verkauft;) ach ich weiß es nicht mehr...und dann wars das auch schon.
wie gesagt, aufgeregt war ich sehr, aber der herr gheezle berücksichtigt das glaub ich schon, und hat echt faire fragen gestellt.
also für alle am mittwoch: toi toi toi, und ich glaub, also heut vormittag hat er keinen zum shv oder eva oder cva gefragt...vielleicht kommt das dann am mittwoch
viiieeeelll glück
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Also hier meine Fragen von Fima:
1. Welche Anleihen gibt es? Festverzinsliche/variabel verzinste
2. Welche würde ich momentan nehmen? Zinsabhängig ==> schaut euch die Zinsentwicklung der letzten Monate mal an und was für die Zukunft zu erwarten ist...
3. Wie ermittelt sich der Zins bei der varianel verzinsten Anleihe
4. Transfer zu Finanzkrise, Was hat Zins da für ne Rolle gespielt?
5. Was war noch das Problem bei der Finanzkrise? Refinanzierung mit CP (kurzfristig)
6. Was sind CP? Was gibt es noch? Notes, MTN
7. Wie ist das mit den Preisen? Was ist teuerer, was billiger? Wer trägt das Risiko?
8. Welche Methoden zur Unternehmenswertermittlung? Welche würden sie eher nehmen?
9. Substanzwermethode erklären
10. Teilreproduktionswert - wie Verkehrswert hier ermitteln? (Liquidationserlös und Wiederbeschaffungswert)
11. Wann nehme ich was?
12. Wann gehen die Ertragswertmethoden nicht?
13. Was isat wenn Substanz und Ertragwerte nicht gehen? ==> Multiplikatorverfahren
14. Wie funktioniert Multiplikatorverfahren?
15. Problem beim Multiplikatorverfahren?
Das wars... Hab nicht immer alles gleich gewußt, aber er bringt einen auf die Lösung...
Nette und ganz faire Prüfung... Also kein Stress machen
Viel Glück noch...
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G to the iesel ist ober locker. Macht immer deutlich, was er will und führt einen zur richtigen Antwort.
Meine Themen:
Arten von Darlehen
Hedging gegen Zinsrisiken (festverzinste Anleihe, steigender Zins, wie absichern?- hab ihm als Möglichkeit einen Long Put angeboten und ihm die Vorteile benannt)
Auslandsfinanzierung (Akkreditiv, Rembour, Negoz., Factoring, Besterllerkredit, Lieferantenkredit)
Unterschied EVA,CVA...was würden Sie nehmen?
Ziel von Shareholdermaximierung, wo kommt`s her?
Und da war es nur noch eine Prüfung...viel Spass noch viel Erfolg...
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So nun wäre FIMA auch vorbei !
Hier meine Fragen:
Unterschied EVA CVA
Berechnung EVA und CVA
Welche Methode würden sie anwenden im Unternehmen
Berechnung Cash Flow
Working Capital
jeweils erklären was die Werte aussagen
Dann ging er über zu den Zinsrisiken: Sie haben eine Anleihe wie können Sie diese mittels eines Futures absichern:
Erklärung was ist ein Future
Eurex
Bobl Bundl Buxl etc. Laufzeiten
Vor und Nachteile von Futures
Initial Margin und Margin Call und Maitenance Margin erklären
Sorry es waren noch mehrere Fragen, die mir aber im Mom. nicht mehr einfallen.
Die Prüfung war aber echt ehr angenehm, Prof. Gieel und Beisitzer waren super nett .
Also viel Erfolg noch
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Ich sag auch nur eins: Endspurt!
Also Gheezle war bei mir auch super nett und schubst einen wirklich immer in die richtige Richtung...
Es ging los mit Cash Management: Was ist das? Welche Methoden? Vor- und Nachteile Cash Pool; muss die Mutter die gesamte Vorsichtskasse der Töchter im Cash Pool halten? Nein, einen Teil davon kann man wieder im UN investieren oder andersweitig anlegen etc.
Dann Clearing: beim multilateralen mit Clearing House: Wer kann da Clearing House sein und warum? Die Muddi natürlich
Dann kam eine schnelle und improvosierte Überleitung vom Franz zum SHV..um was geht es da? Was ist anders als bei den älteren Methoden, welcher Wert zählt etc. Was macht man mit den CFs? Abzinsen. Und womit? Mit dem WACC. Und was ist der WACC? Wie ist das mit den EK-Kosten, aus was bestehen die..bin dann genauer auf Beta-Faktor eingegangen, darauf wollte der Franz bestimmt hinaus. Warum rechnet man überhaupt EK-Kosten aus? Um Risiko zu berücksichtigen etc.....das wars glaub ich zum achten.
Wieder Sprung ins 4. Semester...ja und das mit dem CF..wo ist das denn noch ein Thema, wenn Sie so an Investitionen denken? Wollte also auf dynamische Verfahren hinaus, welche gibts..welches würden Sie nehmen? Kapitalwertmethode...warum nicht Zinsfuß? Also Vor- und Nachteile von beiden nennen. Das wars dann auch schon.
Gheezle fragt zwar viel wieso, weshalb, warum..aber die Fragen sind echt fair.
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So, eine Punktlandung sieht anders aus, aber durch sollte ich sein. Aber wer kann sich schon bei solch‘ einem Wetter und nach einem verlorenen EM-Finale konzentrieren.
Zuerst kam Gheezle mit „Fühlen sie sich wohl...?“, Ich dachte mir: ...nun gut, es könnte mir entscheidend besser gehen, wenn die nächsten 15 Minuten nicht wären... sagte aber „gut gehts, danke“
Dann Gheezle: „Fangen wir mal an...“
1. Wieso wurde aus der regionalen Kreditkrise in den USA eine globale Krise?
2. Entstehung der subprime Krise?
3. Wieso vergaben Banken risikoreiche Kredite? (Gier?!)
4. Auswirkungen für WestLB und andere deutsche Banken?
5. Wieso nicht in den Bilanzen der deutschen Banken? (da SIV)
6. Moral Hazard? Was ist das?
Themawechsel: Investitionsrechnung (4. Semester)
7. Optimales Investitionsbudget? (Dean)
8. Wie funktioniert es?
9. Wann ist der „optimale Punkt“ erreicht?
10. Welche Investitionen mit welchen Krediten?
11. Wieso Projekte mit hohen Renditen mit billigen Krediten finanzieren?
Themawechsel: Unternehmensbewertung (8. Semester)
12. Multiplikatorverfahren, was ist das? Wie wird damit der U-wert errechnet?
13. Welche Multiplikatoren gibt es?
14. Wieso Gewinn nicht gleich Gewinn, sprich, welche Manipulationen möglich?
15. Wie lässt sich der Gewinn bereinigen?
16. Wieso Multiplikatorverfahren von hoher Subjektivität geprägt?
Gerade kam ich in Fahrt, da wurden Gheezle und ich vom Beisitzer auf die Zeit aufmerksam gemacht: „So, das wars schon, die Zeit ist um, vielen dank.“
Gheezle läßt sich bzgl. Note nichts anmerken und auch der Beisitzer gab nur vereinzelt ein Nicken von sich. Trotzdem sehr nett und wesentlich unkomplizierter als man sich es vorstellt.
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So, nur noch eine Prüfung, zum Glück!!
Also die Prüfung bei Gheezle gestern war total gut und Gheezle ist echt ein netter, der einen irgendwie immer zur richtigen Lösung bekommt. Wusste auch nicht immer sofort, was er meint, aber er hat mich dann immer darauf gebracht, war also echt gut!
Hier meine Themen:
-Auslöser der Finanzkrise
-Werttreiber bei Rappaport erklären und wie man die EK-Kosten senken kann (also durch asset backed securities oder den ß-Faktor kleiner machen durch mehr Transparenz im Unternehmen, sind dann auch noch kurz auf WACC eingegangen)
-Kritik an Rappaport und EVA
-Dauer einer Shareholder Value Maximierung (ca. 5 Jahre)
Zwischendurch kam auch manchmal sein "Wieso" und "Warum", aber es war echt eine sehr faire Prüfung und da hab ich mir wirklich umsonst Gedanken gemacht;)
Also viel Glück der IBA-Nachwelt!!
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Hallo, alle zusammen,
bei mir ging es um Anleihen, welche ich kenne, er wollte die normale Schuldverschreibung hören. Danach hat er gefragt, variabel oder festverzinst... WAs ich im Moment nehmen würde... Inflation, geld muss vom Markt genommen werden, weniger Geld Zinsen gehen hoch... festverzinslich. Dann kurz unternehmensbewertung, welche kennen sie? Was würden sie nehmen? kurz über EVA... Wenn ich keine Anleihen was dann? Kurzfristig? Kontokorrentkredit wollte er hören, nachdem ich schon mit Notes facilities anfangen wollte. WAs ist das besondere? würde ich es machen? kurz für einen tag eventuell aber sonst zu teuer. WAs würden Sie machen, längerfristiges darlehen. Welche gibt es? Annuitäten, Fest, Tilgungs. Welches würden Sie wann nehmen?
das war es schon... alles in allem ganz ok.
viele Grüße und viel Glück noch
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So mit ein wenig Verspätung noch mein Beitrag:
Ich saß kaum, da kam schon die Frage:
- Unternehmen will eine Maschine kaufen, 5 Mio., wie können Sie das finanzieren? Ich stand total auf dem Schlauch, hab dann was von FK und EK gefaselt. Bei FK keine Anleihe da Betrag zu gering, eher Kredit. Warum kein EK? Zu teuer, außer risikoreiche Investition. Vor- und Nachteile von FK vs. EK. Was würde ich denn jetzt nehmen? Hab mich dann mal auf einen Kredit festgelegt.
- Welche Kreditformen gibts denn? Tilgung, Fest- und Annuität. Was ist denn das günstigste? Viele kleine Zwischenfragen dazu, hab mich öfter mal um Kopf und Kragen geredet weil ich nicht genau wusste, worauf er hinaus will.
- Bei der SHV-Diskussion wird ja immer mal die Nettoverschuldung erwähnt, was ist das? Bruttoschulden - liquide Mittel, abziehen um zum Kaufpreis zu kommen, Marktwert berechnen.
Der Rest der Prüfung lief dann am Beispiel der Dt. Bahn ab!!!
- Die wollen ja an die Börse. Bei den Bewertungsmethoden werden ja zB. bei der DCF-Methode die freien CF abgezinst. Womit? WACC kurz beschrieben, aber nicht die Formel.
- Sie haben ja gerade gesagt, es gibt noch andere Methoden, womit wird denn da abgezinst? HFA zB., risikoloser Zins + Aufschlag. Was ist denn der risikolose Zins, welche gibts da, aktuelle Zinssätze? Welchen Risikoaufschlag nehmen Sie denn? Ich schön an die Vorlesung erinnert: naja vll so 4%? Er guckt komisch, ich schnell nachgeschoben "Naja vll doch etwas mehr, haben ja ein höheres Risiko da sie kaum Gewinne erwirtschaften, evtl so 8%!" Er: "Sie würden also zwischen 4-8% nehmen?" Was weiß ich...hab gemeint würde halt ähnliche europäische Unternehmen suchen, deren Risikoaufschlag betrachten und dann eben mein operatives Geschäft und Risiko gegen deren abwägen.
- Wie kann man denn das Risiko der Dt. Bahn noch darstellen? ß-Faktor kurz beschrieben.
- Sie haben ja gerade schon von vergleichbaren Unternehmen gesprochen, worauf läuft das hinaus? Multiplikatorverfahren, wollte nur den Begriff hören.
- Angenommen die Bahn geht an die Börse, sie erwarten aber fallende Kurse. Wie können Sie darauf spekulieren? Derivate, also Futures und Optionen. Wir würden Sie das mit einer Option machen? Nach bisl überlegen meinte ich dann einen Long Put kaufen, denn wenn der Kurs wirklich fällt habe ich die Möglichkeit die Aktie zu einem höheren Preis als dem wirklichen zu verkaufen und einen Gewinn zu machen.
Ja das wars dann auch schon. Hab sicher einige Kleinigkeiten vergessen, aber bekomme es nicht mehr ganz auf die Reihe. Er hangelt sich von einem Thema zum anderen, abhängig von den Antworten. Alles in allem kann ich es nicht wirklich einschätzen, er musste mir öfter mal auf die Sprünge helfen, gerade im ersten Teil, da ich selten wusste worauf er hinaus will und er mich auch wenig Konkretes sondern viel mehr Transfer gefragt hat. Hoffe mal das lag an meinen Vornoten!
Ansonsten ist er echt nett und lächelt und hilft einem auf die Sprünge, wobei seine Zwischenfragen und Kommentare einen auch rausbringen können, wenn man selbst unsicher ist ob es stimmt was man sagt. Beisitzer hat mich dagegen irgendwie immer böse angeguckt. Aber an sich kein Anlass zur Sorge...
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Nur kurz:
-Sie haben Forderungen in $ und wollen hedgen, wie?
-Wie können Sie ein Unternhemen kaufen? Wie bezhalen?
-Substanzwertmethode
-Wie kann man den Gewinn manipulieren?
Mehr fällt mir leider nicht mehr ein...
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Hallo liebe IBA Nachwelt!
Die letzte mdl. Prüfung ist nun endlich geschafft - und rückblickend betrachtet, war ich vor FIMA wohl am Aufgeregtesten, dabei war die Prüfung die angenehmste!! Gheezle stellt in meinen Augen sehr faire Fragen, bohrt nach, wenn man nicht sofort auf die Antwort kommt und strahlt vor allem selbst so eine Ruhe aus, dass ich auf einmal nicht mehr aufgeregt war.
So, genug Lob für unseren Prof - hier also meine Fragen:
Was bedeutet objektiver und subjektiver Unternehmenswert?
Was ist der innere Wert einer Aktie? Wie kann man diesen errechnen (mit Unternehmenswertberechnung; z.B. durch DCF Methode)?
DCF erklären!
Wo in der Investitionsrechnung findet man Cash Flows (bei allen dynamischen und der statischen Amortisationsvergleichsrechnung)?
Welche Währungsrisiken gibt es? Welche würden sie hedgen? Welche Instrumente gibt es zum Hedgen von Währungsrisiken?
Nehmen Sie an, Sie sind Vorstandsvorsitzender von Siemens. Sie werden auch in Zukunft viel Exportieren? Welche Probleme beim Translation Risk (wechselnde Kurse bei Konsolidierung)? Wie können Sie es hedgen (im Ausland Niederlassungen bzw. Töchter und die Auslandsgeschäfte über diese abwickeln = kein WK-Risiko!)?
Viel Glück bei den Prüfungen,
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Hallo liebe IBA Nachwelt.
Wir haben es jetzt geschafft und alle Prüfungen hinter uns.
Hier noch der Vollständigkeit halber noch meine FiMa Fragen.
Es ging los mit Shareholder Value Maximierung und den Werttreibern von Rappaport. Da sollte ich noch erklären, wie man den Umsatz erhöhen kann. Da hab ich dann den ganzen Marketing Mix noch beschrieben. Als nächstes ging es zu den Unsicherheiten bei der Investitionsrechnung. Da hab ich alle Möglichkeiten erzählt, von Korrekturverfahren, über Szenarien mit Wahrscheinlichkeiten, Erwartungswerte, das My-Sigma Prinzip, Zustandsbaum, Entscheidungsbaum, Roll-Back Verfahren. Dann ging es noch um Konotkorrentkredite zur Finanzierung. Das wars.
Die Prüfung war sehr fair. Prof. Gheezle ist super nett und stellt wirklich viele Fragen um einen auch auf die Antworten zu bringen, die einem nicht gleich einfallen, also macht euch keine Sorgen.
Außerdem ist er auch bei der Notenvergabe sehr fair und die Noten sind recht gut!!!
Das geht alles viel schneller um als man denkt und ist halb so schlimm.
Also viel Erfolg bei den Prüfungen im Februar!
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Ups, hab ganz vergessen meine Prüfungsfragen aufzuschreiben:
also wenn ich mich noch recht entsinnen kann:
EVA, CVA, Wieso warum weshalb (Gheezle Fragen eben, aber auf jeden Fall total ok, kann man alles beantworten wenn man nicht so nervös ist wie ich es war
Wie würde ich 200 Mio. € mit einer festverzinslichen Anleihe hedgen? (Oh MEnsch, ich wollte echt alles nur nicht hedgen)
- also gut erst mal lange rum geredet, dann auf Swaps gekommen, was gibt es da so für Formen, Cocktail Swaps....da hatte ich schon direkt Lust mich mit einem kühlen Drink in die Sonne zu knallen. Gheezle hatte dieses Gefühl wohl auch und meinte: ok, Zeit ist um
Zwischendurch kamen noch kleine Zwischenfragen, kann mich aber nicht mehr dran erinnern!
Prost Leute habens geschafft!